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Auch Geister fliegen gerne

Geister  scheinen mit neuen Techniken keine Berührungsängste zu haben. Sie tauchten in den 70er Jahren in Flugzeugen auf. Die Medien berichteten 1974, dass Reinigungspersonal auf dem Londoner Flughafen Heathrow behaupten, in bestimmten Flugzeugen sei eine böse Macht am Werke. Dann sagte ein Angestellter des Flughafens aus: „Wir haben Gerüchte über eine merkwürdige Erscheinung in den Jumbojets gehört, aber im Augenblick gibt es keine Erklärung dafür. Doch Angehörige des Reinigungspersonals sagten aus, dass sie von etwas Unsichtbarem umhergeschleudert worden seien und andere sagten wiederum aus, dass sie unfähig gewesen waren sich zu bewegen, als hätte sie irgend etwas festgehalten. Der amerikanische Schriftsteller John G. Fuller schildert in seinem Buch „The Ghost of Flight“, den bekanntesten Flugzeugspuk. Es würden merkwürdige Phänomene an Bord von Maschinen der Eastern Airlines vorgehen. Es begann alles 1973 mit dem Absturz einer TriStar in der Nähe von Florida, wobei fast hundert Menschen, darunter auch der Pilot und der Techniker ums Leben kamen. Nur wenig später berichteten andere TriStar-Besatzungen der Eastern Airlines von geisterhaften Gestalten, die dem umgekommenen Piloten und Techniker verblüffend ähnlich sahen. Aber in allen Fällen, machten die Gestalten einen freundlichen Eindruck und erschienen nur, um andere TriStars vor einer ähnlichen Tragödie zu bewahren, wie sie ihnen zugestoßen war. John Fuller sagt zu diesem ungeklärten Fall: „Wenn man daran glaubt, dass Geister in alten Häusern spuken, warum denn nicht auch in Jumbojets?“

                  

Geister wissen nicht, dass sie Tot sind  

Im wahrsten Sinne des Wortes, scheint es für Außenstehende ein Disput darüber zu geben, ob es Geister gibt oder nicht und ob sie wissenschaftlich beweisbar sind. Die Geister sind wohl für die Mehrheit der Menschen, eher eine Emotionale Einstellungsfrage. Die Engländer gehen seit jeher mit ihren Geistern etwas ehrfürchtiger um, als anderswo. Es gilt in den USA als schick und vornehm, einen Geist im hause zu haben – wohl aber eher mangels an Tradition im europäischen Zeitsinn. In Irland deutet eher alles darauf hin, dass möglicherweise mit den Vorfahren eines Menschen, etwas nicht ganz stimmte. Einer der führenden Parapsychologen, Prof. Dr. Hans Holzer, hat sich mit der Frage, was Geister sind, auseinandergesetzt. Und hier ist sein Ergebnis: Für den Parapsychologen ist ein Geist, die überlebende geistige Erinnerung an jemanden, der auf gewaltsame oder tragische Weise gestorben ist. Wir die Trennung der Seele, die manche als Geist bezeichnen, vom leiblichen Körper im Augenblick des Todes, durch einen emotionalen Schock gestört, wird der normale Übergang verhindert. Und folgedessen, wird der Tod im Bewusstsein von dem der stirbt, nicht registriert. Somit besteht das Leben in seinem Geist fort, und den jenigen dem dies widerfährt, kann die Realität nicht erkennen. Selten wissen Geister, dass sie tot sind, empfinden aber manchmal, dass sie nicht da sind, was sie vorher waren. Sie können sich manchmal nur dunkel der Tatsache Bewusstsein, dass eine Veränderung eingetreten ist, und das einige Dinge nicht mehr so sind wie vorher, aber sie sind sich über ihren Zustand niemals im Klaren. In der Tat ähneln sie sehr den Neurotikern. Die Geister sind niemals rational. Bis zu einem Grad sind sie immer unfähig, sich mit der Realität ihres Seins und ihrer Existenz auseinanderzusetzen. Daher sind sie auch nicht in der Lage, etwas für sich selbst zu tun. Sie können sich nicht fortbewegen und sie können nichts unternehmen, um sich selbst zu helfen. In der Tat, sie sind einzig und allein auf Hilfe von unserer Seite des Lebens angewiesen. Sie können noch nicht mal von denen gerettet werden, die hinübergegangen sind und jetzt in der so genannten Geisterwelt leben, weil sie dort noch gar nicht angelangt sind. Die Geister gehören nicht in die physische Welt, aber sie leben in der physischen Welt. Deshalb kann man sie auch vergleichen, wie mit einem Fisch auf dem trocknen. Sie empfinden wie lebende Menschen und kommen mit ihrem Zustand des Seins nicht zu Recht; sie glauben, sie seien das was sie einmal waren, aber sie sind es nicht mehr. Und deshalb sind sie verwirrt, wenn sie andere Menschen nicht auf sich aufmerksam machen können, die sie selbst nur schwach wahrnehmen. Und nun stellen sie fest, dass sie bestimmte Dinge nicht tun können. Sie können keine Gegenstände mehr hochheben, und geraten allmählich in eine immer größere Panik. Dr. Holzer sagt: „Geister sind eher die Ausnahme der Regel, aber sie sind kein Produkt der Einbildungskraft. Sie sind keine Erfindung von Menschen mit üppiger Phantasie.  Geister kehren nicht wieder, weil sie es nicht können, denn sie sind nirgendwo hingegangen. Sie sind auch keine Gespenster. E können nur diejenigen aus der nichtkörperlichen Welt wiederkehren, die normalerweise auch dort sind – aber nicht die Geister. Es ist sehr schwer für einen Außenstehenden zu verstehen, dass es einen gravierenden Unterschied, zwischen dem Erscheinen eines Toten und dem Erscheinen eines Geistes gibt. Darin sieht Dr. Holzer zwei völlig verschiedene Phänomene. Wenn die Toten erscheinen, haben sie die völlige Freiheit, zu kommen und zu gehen, die volle Freiheit sich zu manifestieren und im Allgemeinen auch, die volle geistige und emotionale Kraft. Bei den Geistern finden sie so was nicht. Von den letzten Momenten des Lebens, sind sie nur abgesplitterte Persönlichkeiten. Sie können ihre frühere Erinnerung nicht wiedererlangen, bis man ihnen aus ihrem Zustand der Psychose herausgeholfen hat.

                

Unfreiwillig zum Gespenst geworden

Das Marwell Hall in Hampshire ist einer der zahlreichen englischen Landsitze, in denen das Gespenst praktisch zum Inventar gehört. Doch in diesem Fall, stieß man auf einen tragischen Vorfall. Die Braut war an ihrem Hochzeitstag in einer ausgelassenen Stimmung, als sie ihren Gästen vorschlug, Verstecken zu spielen. Die Braut wählte ihr Versteck nur allzu gut aus. Weder an diesem Tag, noch an den darauf folgenden Tagen und Wochen wurde sie gefunden. Stattdessen schwebte ihr Geist durch die Korridore und machte sich an Türen und Schlössern zu schaffen. Erst viele Jahre später löste sich das Rätsel auf. Ein alter Diener war gerade auf dem Dachboden und stöberte dort herum, als er  plötzlich über eine alte eichene Truhe stolperte. Von seiner Neugierde gepackt brach er die Truhe auf und fand ein Skelett in Brautkleidung. Offenbar hatte sich die damalige Braut in der Truhe versteckt, nichts ahnend das wenn der Deckel ins Schloss fällt, sie sich nicht mehr selbst befreien konnte. Nachdem die Truhe aber geöffnet wurde, verschwand auch ihr Geist.

 

               

Unheimliche Todesboten

Zu manchen Zeiten nahm die Angst der Menschen vor dem Tod gespenstische Züge an. Wenn eine Kerze plötzlich erlosch, deutete dies einen bevorstehenden Todesfall an. Wenn geschmolzenes Wachs breitbahnig an einer Kerze herab floss, so war dies ein Zeichen dafür, dass bald ein Leichentuch benötigt wird. Es gibt aber noch weitaus schrecklichere Sendboten des Todes. Schwarze Hunde zählen dazu, deren Begegnung man in England, besonders nachts fürchtete. In Lancashire sind die Leute der Meinung, dass ein solcher Hund beim Herannahen bis zur Größe eines Kalbes anwuchs und seine tellergroßen Augen glühten in der Dunkelheit vor Bosheit und Hunger rot. Es brauchte den Menschen mit nur einem Blick streifen und der Betroffene wusste, seine Zeit war gekommen. Sehr unheimlich waren auch die baushees, Todesfeen auf Britischen Inseln und in Frankreich. Es schien so, als würden sie bestimmten Familien angehören und stimmten ihren Jammergesang an, wenn der Familie ein Todesereignis bevorstand. Die Familie hörte dann nachts furchtbare Schreie, die das ganze Haus erschütterten. Es hatte manchmal den Anschein, als käme das Wehklagen aus den Wänden und dem Fußboden. Nach der alten Überlieferung zufolge sah man eine spindeldürre Frau mit weißem Gesicht, langem fließendem Haar und vom Weinen gerötete Augen. Sie schwebte in der Luft, sah durch die Fenster und suchte den Menschen, dessen Tod bevorstand. Wenn sie ihn gefunden hatte, winkte sie ihm zu und dieser wusste dann, was passieren würde. So etwas Ähnliches wurde aus Schottland berichtet. Dort hießen  die Todesfeen „Beau-nighe“. Man glaubte, es würde sich um den Geist ein im Kindbett verstorbene Frau handeln. Dieser viel zu frühe Tod wurde als Eingriff in den normalen Lebenslauf empfunden. Deshalb musste die tote Frau den Lebenden ein Zeichen geben und so lange die Leichentücher von Todgeweihten waschen, bis der Zeitpunkt ihres natürlichen Todes gekommen war.

                

 

Weiße Damen

„Weiße Damen“ sind aus der Terminologie der unheimlichen Phänomene nicht wegzudenken. Sie sind eine Geisterart die sehr häufig auf den Britischen Inseln, in Burgen und alten Häusern auftauchen. Es soll sich dabei um Edelfrauen handeln, die ermordet wurden oder unter anderen tragischen Umständen starben. In Frankreich beschreibt man diese Geister als sehr schön und sie werden immer in der Nähe von Brücken gesehen. Die Erklärung ist einfach: Nach einer Legende zufolge, war es üblich den Flüssen junge Frauen zu opfern, damit die Menschen sie auch sicher überqueren konnten. Wie schon in England wurden die „Weißen Damen“ Frankreichs auch in alten Burgen und Schlössern beobachtet, einige Male mit Giftfläschchen in ihren Händen. Die Prominenteste ist die „Weiße Dame der Hohenzollern“, die in einigen königlichen Wohnsitzen in Deutschland erschienen sein soll. Angeblich wurde sie in am häufigsten im Schloss Neuhaus gesehen, aber auch in Berlin, Bechin und Tretzen. Es wird vermutet, dass es mehr als nur ein einziger Geist ist, der die nicht gerade glückliche Geschichte der Hohenzollern bereichert. Die geisterhafte Dame soll stets in „Weiß“ gekleidet sein und eine Kopfbedeckung tragen die an einen Trauerschleier erinnert. Zeitlichen berichten zufolge, die sich auf Augenzeugen stützen, könnte es sich um den Geist von Prinzessin Bertha oder Perchta von Rosenberg handeln, die von ihrem damaligen Ehemann, Baron Steyermark grausam behandelt wurde und nach ihrem Tode 1451, aus Rache zurückkehrte, um in Neuhaus zu spuken. Es heißt aber auch, dass ihre Erscheinung unmittelbar mit dem Tod eines Mitglieds der preußischen  Königsfamilie oder einem anderen für diese Dynastie schrecklichen Ereignis zusammenhängt. Der Geist von Marianne, die Frau des ehemaligen Großherzogs Ferdinand, geistert hingegen ganz in Schwarz umher. Man nennt sie auch die „Schwarze Dame von Darmstadt“. Mit Vorliebe besucht sie Mitglieder des Hauses Hessen. Es wird gemunkelt, wenn sie erscheint und gesehen wird, ist es wie ein Todesomen.

 

                  

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