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                                                                   Kontakte mit dem Jenseits 2              

 

 

Tabuthema Tod

Wir leben in einer Welt, zu Beginn des dritten Jahrtausends die sich in weiten Teilen einem Jugendwahn verschrieben hat. Wenn irgend möglich, werden Kranke in Krankenhäuser abgeschoben und mit Hilfe einer technisch perfekten Apparatmedizin versorgt. Für gebrechliche und Alte Menschen sind entsprechende Heime vorgesehen. Wir wollen, dass Krankheit und Tod aus unserem Leben verschwindet, es wird aber allenfalls nur vorübergehend aus unserem Bewusstsein verdrängt. Dabei nehmen wir uns nur die Chance, auf uraltes esoterisches Wissen zurückgreifend die Angst vor dem Tod zu verlieren, wenn wir das Thema Sterben tabuisieren. Stets hat die Esoterik, dass Gesamtwesen Mensch aus Körper, Geist und Seele im Blickfeld. Ein schwerkranker Mensch verschwindet im Krankenhaus, wo moderne Medizin die Seelsorge ersetzen soll. Im Krankenhaus, das sich als mechanistischen Reparaturbetrieb empfindet (der ohne Zweifel sehr häufig gut funktioniert), wird fast nur noch das einzelne erkrankte Organ gesehen.

                               

 

So ist das Sterben

Solange Menschen gedenken, beschäftigen sich die Esoteriker mit Fragen nach dem Weiterleben jenseits des Todes. Im Hier und Jetzt, also im 20. Jahrhundert begann die Sterbeforschung gezielt das Sterben zu untersuchen. Ihre Resultate sprechen dafür, dass der Tod, so wie es die Esoteriker seit Jahrtausenden lehren nicht das absolute Ende ist. Wie man auch zur Esoterik steht: Diese Erkenntnis, als Ergebnis von Überprüfung esoterischen Gedankenguts ist trostreich. Das wird jeder der einen lieben Menschen verloren hat, bestätigen können und auch müssen. Diese Erkenntnis kann die Angst nehmen vor dem eigenen, unausweichlich nahenden Abschied von der Welt, in der wir leben. Und die Erkenntnis gibt uns Zuversicht. So verliert der Tod sein schreckliches Antlitz und die Angst vor dem Sterben wird zumindest gemildert. Cathy Hainer die an Krebs starb, führte in den letzten Monaten ihres Lebens ein Tagebuch. Offensichtlich empfand sie die Notiz eines israelischen Soldaten der sterbend auf ein Blatt Papier diese Sätze gekritzelt hatte, als sehr trostreich:
„Ich stehe an der Küste.
  Vor mir entfaltet eine Yacht ihre weißen Segel.
  Sie gleitet im Wind hinaus auf den Ozean.
  Und irgendwann sehe ich sie nur noch als kleine weiße Wolke am Horizont.
  Da ruft jemand: , Sie ist verschwunden!,
  Verschwunden? Nur aus meinem Blick. Sie ist noch genau so groß, wie sie es war, als sie mich  
  verlassen hat.
  Und in dem Moment, wo auch ich rufe: Sie ist fort!, wird an anderer Stelle gerufen ,Da ist sie!’
  So ist das Sterben

                            

 

Kontakt mit dem Jenseits

Immer wieder und zu allen Zeiten, verspürten die Menschen, dass Verlangen mit ihren Toten in Kontakt zu treten. Es stecken tief verwurzelte Emotionen dahinter, nicht auch zu letzt die Neugierde, was nach dem diesseitigen Leben ist. Verschiedene Ansichten gibt es auch unter jenen, die die Kommunikationskanäle zwischen den beiden Welten, wissenschaftlich erforschen. Die Parapsychologen werden nicht von vornherein die Ansicht akzeptieren, dass es ein Jenseits gibt. Professor Dr. Hans Holzer kritisiert auch denn Mitglieder seiner Zunft, die vor nichts zurückschrecken, und die Hypothese eines Fortlebens zu widerlegen. Seiner Meinung nach, existiert das Jenseits und nur deshalb, weil es bereits überzeugende Beweise dafür gibt. Es gibt zwei völlig verschiedene Arten der Kommunikation, die die Verbindung hierzu herstellen könnten. Als erstes geht, wenn überhaupt, die Kommunikation immer von den Toten aus. Hierbei handelt es sich um dramatische, oft unerwartete, oft auch überraschende und gelegentlich erschreckende Verbindungen zwischen den beiden Welten. Der Vorteil, liegt in den Augen der PSI-Wissenschaftler, solcher spontanen Phänomene in der Verfassung des Empfängers. Da man die Kommunikation nicht von sich aus gesucht hat, fehlen in den meisten Fällen die Elemente der Wunscherfüllung. Keine sehr große Rolle spielt das Unbewußte bei dieser Art von Kontakt, anders wie bei einer Kommunikation, die von den Lebenden ausgeht. In der nichtphysischen Welt hat der Sender den Wunsch oder auch das Verlangen, mit der Lebenden Person, für die die Mitteilung gedacht ist, in Verbindung zu treten. Die Psyche des Empfängers ist vom Inhalt und von der Form der Mitteilung, aber auch den sich daraus ergebenden Konsequenzen sehr beeindruckt. Dr. Holzer geht davon aus, dass bei solch einer Verbindung gewisse Voraussetzungen gegeben sein müssen. Und darum wird erst denn eine Verbindung hergestellt, wenn ein tiefes Bedürfnis besteht. Andernfalls, so wird gemutmaßt, hätten wir den ganzen Tag lang Gespräche zwischen den Toten und den Lebenden. Die zweite Gruppe wird dargestellt, wenn von den Lebenden die Kommunikation in die Wege geleitet wird. Als Vermittler dient zur nichtphysischen Welt ein Medium. Es gibt berufsmäßige Medien und auch Amateurmedien. Die so genannten mentalen Medien, sind während einer Seance beim vollen Bewusstsein, im Gegensatz zu Trancemedien. Wenn man sich eines Trancemediums bedient, so wird der Verstorbene mit den Stimmbändern des Mediums sprechen, und es kann sogar sein, dass er den Gesichtsausdruck des Mediums so verändert, dass dieser sogar seinem eigenen Gesicht ähnelt. Der Verstorbene kann auch durch Körperbewegungen seine Identität beweisen wollen; oftmals werden bestimmte Redewendungen oder Wörter wie z.b. Spitznamen und persönliche Informationen als Identitätsnachweis übermittelt, berichtet Dr. Holzer. Leider gibt es nicht sehr viele gute Trancemedien in der Welt. Die meisten Vermittler bestehen aus mentalen Medien, die als Verbindungsglieder funktionieren und Botschaften von den Toten an die Lebenden weitergeben. Hierbei kommt es auf die Fähigkeit des Mediums an, ob die Botschaft unverstümmelt oder verstümmelt ist. Wenn es sich aber um symbolische Botschaften und oder sogar um Bilder handelt, hängt der Erfolg dieses Unternehmens viel von der Interpretation des Mediums ab. Es gibt unter den medialen Medien sehr viele psychometrische, sie berühren einen Gegenstand, der sich im Besitz des Verstorbenen befunden hat und erhalten gewisse Eindrücke und Visionen. Nach Aussage von Dr. Holzer, gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten, um Kontakt mit dem Jenseits aufzunehmen, beispielsweise das so genannte Do- it- Yourself- Medium, dass die Gabe des Hellsehens oder das übersinnliche Fühlen besitzt. Es gibt noch eine weitere Form, dass automatische Schreiben, wobei ein Verstorbener angeblich die Hand des Mediums führt und sich somit schriftlich mitteilt. Kontrolliert werden die Schreibmedien von toten Korrespondenten. Es lässt sich Beweisen, durch die Art und den Inhalt der Niederschriften, durch die Tatsache und das Schriftbild, dass das Schreibmedium keine
detaillierte Kenntnis vom Leben und von den Gewohnheiten des Verstorbenen hat.

                         

 

Tonbandprotokolle aus dem Jenseits

Je nach technischem Stand, scheint jede Zeit ihre eigenen Kommunikationsmittel mit dem Jenseits zu entwickeln. Ein noch ziemlich junger Zweig ist die Tonbandstimmenforschung. Friedrich Jürgenson, der am 12. Juni 1959 im Garten seines Wochenendhauses Vogelstimmen auf Band auf nahm, war einer der Ersten, der Stimmen auf dem Tonband empfing. Urplötzlich war ein sturmähnliches, vibrierendes Brausen zu hören, und dann erklang auf einmal ein Trompetensolo. Es war eine männliche Stimme, die unvermittelt auf Norwegisch sprach, und auf „nächtliche Vogelstimmen“ hinwies. Herr Jürgenson vernahm eine ganze Reihe schnatternder, pfeifender Laute, unter anderem auch die Stimme einer Rohrdommel. Jürgenson nahm gerade schwedische Tagvogelstimmen auf,  und er konnte sich das überhaupt nicht erklären, wie aus heiterem Himmel und in diesem Augenblick norwegische Nachtvogelstimmen auf sein Band kamen. Es war genau einen Monat später, er arbeitete gerade an einem Rundfunkmanuskript über den Fall „Anastasia“, als sich eine Männerstimme in eigenartiger Intonation und in deutscher Sprache spricht: „Zarengebiet müssen wir noch Frühling besprechen“, und fügte noch mit Nachdruck hinzu: „Friedrich – du wirst beobachtet“. So ging es noch eine ganze weile weiter. Seitdem hat die Gemeinde der Tonbandstimmenanhänger zahllose neue Anhänger gefunden; der Wiener Ingenieur Franz Seidel entwickelte eine eigene Technologie, die mit dem Psychofon begann. Eine Tonbandstimmenanhängerin erzählt: „Das gemeinsame Abhören und ein gutes Gespräch, schaffen bereits die richtige Atmosphäre. In einigen Kreisen wird ein Musikstück gespielt, ein Gebet gesprochen, oder ein Choral gelesen. Ein kurzes sich sammeln und ein ‚Sicheinstellen’ auf die Jenseitigen, sind auf alle Fälle sehr vorteilhaft. Dann beginnt man mit der ersten Einspielung. Das licht wird gelöscht und man zündet eine Kerze an. Das anzünden einer Kerze hat nicht das geringste mit Mystifikation oder theatralischem Brimborium zu tun; es ist nur so, dass man sich in einem Kreis von mehreren Personen besser konzentrieren und auf die Jenseitigen einstellen kann, wenn man im Dunkeln oder zumindest im Halbdunkeln sitzt. Das Zählwerk des Tonbandgerätes steht auf Null. Meist wird mit der Geschwindigkeit 9,5, aber manchmal auch mit 19 eingespielt, doch bisher konnte kein Unterschied im Ergebnis festgestellt werden. Wenn man die Radiomethode verwendet, wird der Sender auf die richtige Lautstärke eingestellt, dass heißt es darf nicht zu laut und nicht zu leise sein sondern so, dass es auf dem Tonband gut hörbar ist, aber die Stimmen der Teilnehmer nicht übertönt. Denn beginnt man mit einer kurzen Ansprache an die Jenseitigen, sie werden freundlich begrüßt, und man bedankt sich für den Kontakt bei der letzten Einspielung und bittet um gute Verbindung an diesem Abend. Dann gibt man Zeit und Datum an, und jeder der Anwesenden nennt seinen Namen. Konstantin Randive wurde zu unserem Schutz – und Schirmherrn, als Helfer und Vermittler auserwählt. Es ist  so Brauch, dass man zunächst ihn anspricht, ihn grüßt, ihm dankt und Fragen und Bitten an ihn richtet. Er ist der bevorzugte Gesprächspartner und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er vorwiegend auf den Tonbändern zuhören ist. Meistens kann man schon am Anfang hören: ich bin da, ich komme, ich bin doch hier, und ich helfe Euch.- Das wichtigste ist, dass man sehr langsam und deutlich spricht und sehr genau zuhört. Erfahrungsgemäß lassen sich beim ersten Abhören höchstens 50 bis 70 Prozent aller Stimmen verifizieren. Man geht denn zur zweiten Einspielung über. Die meisten Fragen die nun gestellt werden, beziehen sich meisten auf das vorher Gehörte oder Halbverstandene. Jeder der Teilnehmer spricht natürlich nur diejenigen an, mit denen er den Kontakt wünscht, doch es wäre Ratsam nicht nur Familienangehörige zu rufen, sondern sich auch an solche Jenseitige zu wenden, die mit Technik und Wissenschaft vertraut sind. Das auf allgemeine Fragen allgemeine Antworten erteilt werden, dass verdeutlichen die Ergebnisse, doch auf intelligente, spezifische Fragen, können mitunter recht bemerkenswerte Mitteilungen auf das Band gelangen. In der Regel kann man an einem Abend nicht mehr als drei Einspielungen vornehmen, denn jede erfordert zusammen mit dem Abhören, einen Zeitaufwand von etwa 30 bis 45 Minuten. In den darauf folgenden Tagen beginnt dann die Haupt – und Schwerstarbeit des Abhörens. Wenn man glaubt, beim besten Willen nichts mehr aus dem Band heraushören zu können, erst dann geht man an das Protokollieren. Die Anhänger bezeichnen die Tonbandstimmen, als Kommunikationsart mit dem Jenseits, Stimmen auf dem Band, die weder von den Menschen, die durch das Mikrofon auf das Tonband sprechen, noch von irgendwelchen Rundfunk – oder Fernsehstationen stammen, daher physikalisch nicht erklärbar sind und als    paranormale Stimmen gelten.     Im Allgemeinen sind sie nicht während der Aufzeichnung, sondern erst bei der Widergabe hörbar. Es soll aber auch schon Ausnahmen gegeben haben. Es ist bis heute noch unklar, wodurch sich die Stimmen manifestieren, ob sie über den Tonkopf auf das Band gelangen, oder ob sie sich durch Ätherwellen über das Radio auf dem Band manifestieren. Tonbandforscher waren Mitte der 80er Jahre beliebte Interviewpartner bei Funk und Fernsehen. Ohnehin hatte doch jeder Normalhaushalt ein funktionsfähiges Kommunikationsgerät – und somit fielen ihre Botschaften auf fruchtbaren Boden. Wie oft es aber tatsächlich funktioniert, weiß niemand. Zur Grundausstattung wird empfohlen: ein Tonbandgerät, ein gutes Mikrofon, ein Radio, einen Kassettenrekorder zum Überspielen und einen Kopfhörer. Darüber hinaus ging es dann in die technischen Höhen moderner Elektroakustik, je nach Geldbeutel und Glaube. Eine Firma in Aschaffenburg konstruierte sogar ein Spezialtonbandgerät.              

                              

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