zurück zum Haupt-Portal                  zurück zum Astralwelten-Portal

                                                               

 

 

Trost aus dem Jenseits

Bei einem Verkehrsunfall vor fünf Jahren starb Tobby. Als dann auch noch Werners Ehefrau Margot an einem Krebsleiden starb, geschah im wahrsten Sinne des Wortes Merkwürdiges. Werner erzählte dem Verfasser was geschehen war: „Der kleine Tobby war ein ganz verschmuster Kerl. Er hat uns beiden immer gezeigt, wie dankbar er war, dass wir ihn aus dem Tierheim geholt hatten. Leider waren uns in unserer glücklichen Ehe, keine Kinder beschert worden. So schenkten wir unserem Tobby all unsere Liebe.“ Geradezu abgöttisch hing Tobby an seinem „Frauchen“, Margot. Die Spielsachen die sie dem kleinen aufgeweckten Kerlchen schenkte, verteidigte er verhemt, als seinen unantastbaren Besitz. Niemand durfte seinen Spielsachen zu Nahe kommen. Werner P. erzählt weiter: „Ich hatte für Tobby in die Tür zum Garten eine Klappe eingebaut, so konnte er kommen und gehen wann er wollte. Er spielte so gerne im Garten, er konnte Stundenlang vor einem Mauseloch sitzen, erwischte aber nie eines von den kleinen Tierchen. Immer wenn er vom Garten aus ins Haus herein kam überprüfte er zunächst, ob seine Spielsachen alle auf seinem Platz waren. Und erst denn ging er etwas fressen. Als er nun bei diesem Autounfall tödlich verunglückte, konnten wir es einfach nicht übers Herz bringen, sein Körbchen und seine Spielsachen zu entfernen. Selbst die Klappe in der Küchentür ist noch da“. Dann starb auch noch Margot und Werner verfiel in tiefe Depressionen. Manchmal gab es auch Tage wo er viel zuviel getrunken hatte. In der Nacht von Margots Geburtstag hatte er ein merkwürdiges Erlebnis, was ihm aber seinen Lebensmut wiedergab. „Ich lag gegen Mitternacht – völlig nüchtern – wach in meinem Bett. Ich erinnerte mich, in meiner Trauer an glücklichere Zeiten, als ich plötzlich glaubte meinen Ohren nicht trauen zu können. Die Klappe in der Tür zum Garten war zu hören, ganz so, als ob Tobby ins Haus zurückgekehrt wäre. Oder sollte ein anderes Tier diesen Eingang gefunden haben? So was war bisher noch nie passiert. Ich spitzte die Ohren. Und tatsächlich: Die Stufen der Treppe knarrten. Es hörte sich ganz so an, als ob Tobby heimgekehrt sei. Nur, dass war unmöglich. Tobby war seit fünf Jahren Tot! Die Geräusche waren identisch mit jenen, die er sooft hervorgerufen hatte! Sie waren mehrfach am Tag zu hören gewesen und das immer, wenn unser geliebter Tobby wie ein wilder Blitz die Stufen heraufsauste. Diese Geräusche waren ganz typisch. Dann war es für kurze Zeit ganz still. Ich wagte es nicht, mich zu bewegen. Tobbys Spielzeug fing plötzlich an zu quicken, seine Plastikente und auch der Ball! Es war wie früher, wie immer, wenn er seine Sachen ins Maul nahm. Dann knarrte die Tür zum Schlafzimmer, so als ob Tobby sie spielerisch aufschob. Ich blieb regungslos liegen. Kurz darauf hörte ich wieder das Trapsen auf der Treppe, von oben nach unten. Dann klapperte es, die Hundeklappe zum Garten wurde betätigt“. Irgendwann machte Werner das Licht an. Am Fußende des Bettes lagen die Plastikente und der Ball, die Frauchen ihm geschenkt hatte. Werner: „Für mich gibt es keinen Zweifel mehr: der Geist meines toten Hundes hat mich aus dem Jenseits besucht. Er hat mir sein Spielzeug ins Schlafzimmer gebracht. Warum? Um mir zu beweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt“. Werner ist von der Realität seines Erlebnisses überzeugt. Und davon, dass seine Frau in einer anderen Welt weiterlebt. „Dieses zu Wissen tröstet einen sehr“. Ich weiß jetzt aber auch, dass das Leben für mich weiter gehen muss. Es wird auch wieder schöne Tage geben! Warum sonst hätte Tobby mich zum Spielen aufgefordert? Die Fachautorin Cherie Sutherland konstatiert: „Tatsache ist, dass wir nicht wissen, warum manche Menschen Nachtodkontakte erleben und andere wiederum nicht. Wir wissen bis heute nicht, warum manche Menschen im Augenblick des Todes von dem Sterbenden kontaktiert werden, während andere erst Jahre später Besuch erhalten. Wir wissen auch nicht, warum die einen Visionen haben, und andere wiederum Stimmen wahrnehmen. Eines ist aber vollkommen sicher: All diese Dinge geschehen tatsächlich.“ In unserer Zeit sind viele Menschen weitaus skeptischer geworden. Dabei gibt es vermutlich in der heutigen Zeit mehr Besuche von Jenseitigen in unserer Welt der Lebenden als je zu vor. Doch während man noch vor wenigen Generationen eher über derartige mysteriöse Begebenheiten berichtete, schweigt man heute lieber darüber, um von den lieben Mitmenschen nicht für verrückt erklärt und in die Psychiatrie abgeschoben zu werden. Dabei ergab eine Wissenschaftliche Studie, dass 50 Millionen Amerikaner Kontakte mit Besuchen von drüben hatten. Damit hat immerhin jeder fünfte US – Bürger Begegnungen mit den Jenseitigen. Die vorübergehende Präsenz „Jenseitiger“ in unserer Welt der Lebenden wurde stets als angenehm und trostreich empfunden. Die „Jenseitigen“ machen  sich auf unterschiedliche Weisen bemerkbar. Wahrgenommen wurden:  

                           

 

Leben jenseits der Grenze Tod

Zu den Pionieren der Sterbeforschung gehört neben Frau Dr. Kübler-Ross, auch Dr. Raymond A. Moody. Erst nach dem Studium der Philosophie promovierte er zum Dr. der Philosophie und wurde dann Dozent für die Philosophie. Es folgte das Medizin Studium und Moody promovierte als Dr. med. und wurde Facharzt für Psychiatrie und Nervenheilkunde. Schon während seines Studiums, setzte er sich intensiv mit der Erforschung von Phänomenen im Grenzbereich zwischen Leben und Tod auseinander. Und er kam zu  der Überzeugung, dass es  nicht wenige Menschen gibt, die die Schranke zwischen Leben und Tod überschritten hatten und ins Leben wieder zurückkehrten. Dr. Moody untersuchte sorgsam über 150 Fälle von Todes –und   Jenseitserlebnissen. Diese Untersuchungen führten zur Veröffentlichung seines Weltbestsellers „Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer unerklärten Erfahrung“. Dr. Moody entdeckte dank methodischer Vorgehensweisen eindeutige Übereinstimmungen in „Sterbeerlebnissen“, die seiner Ansicht nach, nicht anders zu erklären sind, als das es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gibt. Dr. Moodys Erkenntnisse wurden inzwischen immer wieder von anderen  Forschern bestätigt. Dr. Moody rekonstruierte, was wir als „Tod“ zu beschreiben gewohnt sind, wie folgt: Während sich seine körperliche Not steigert, sieht er sich selbst – seinen leblosen Körper. Er registriert, dass man ihn für tot erklärt. Oft wird ein als unangehnem empfundenes Geräusch wahrgenommen, etwa ein durchdringendes Läuten oder Brummen. Danach macht sich ein höchst angehnemes Gefühl von Frieden, vor allem aber von Schmerzfreiheit bemerkbar. Während der Trennung vom physischen Körper hat der Betroffene das Gefühl, sich schnell durch einen langen, dunklen Tunnel zu bewegen. Der Mensch gewöhnt sich rasch, heftige Gefühle überwindend, an den seltsamen Zustand. Er empfindet so etwas wie einen zweiten Körper, der als höchst realer zweiter Leib beschrieben wird. Weitere Eindrücke wurden geschildert: Es nähern sich Wesenheiten, meistens sind es verstorbene, einst nahe stehende Verwandte, Freunde, liebe Menschen, die man einst sehr schätzte. Man empfindet die Gegenwart eines leuchtenden Wesens, dass überwältigende Gefühle von Liebe und Wärme vermittelt und dass in einer Intensität, die früher nie erlebt, ja die bislang nicht für möglich gehalten wurde. Diese liebevolle Wesen fordert dazu auf, dass Leben als Ganzes zu betrachten und zu bewerten. Es werden wichtige Szenen des zurückliegenden, scheinbar abgeschlossenen Lebens, vor dem geistigen Auge des Sterbenden(oder zeitweise bereits klinisch Toten) vorüberziehen, er erlebt eine Rückschau. Schließlich taucht so etwas wie eine Grenze auf, eine Schranke, die als definitives Ende des irdischen Lebens, aber auch als ein Übergang zu einem Fortleben anderer Art in einem unvorstellbaren Jenseits empfunden wird. Die Freude auf das was da kommen wird, ist sehr groß. Wärme, Licht, Geborgenheit, ja Glückseligkeit warten, dass zurückliegende Leben wird als beschwerlich, wenig erfreulich empfunden. Und nun wird immer klarer: Es darf die letzte Schranke, die letzte Grenze noch nicht überschritten werden, der endgültige Abschied ist noch nicht gekommen. Trotz des heftigen Widerstandes vereinigt sich der Mensch wieder mit seinem irdischen  Körper und kehrt in sein Leben zurück. Bernard Jacoby: „Die Menschen die eine intensive Nahtoterfahrung gemacht haben, die das Licht gesehen und emotionale Ekstase gespürt haben, kehren höchst ungern in diese irdische Welt zurück. Sie möchten in diesem Zustand der Seligkeit verbleiben. Nahtoterfahrungen sind unterschiedlich intensiv, wenn sie auch mitunter in jenseitige Welten führen, gibt es bei diesen Wissenden scheinbar eine Grenze, die sie nicht überschreiten dürfen. Sie können nicht frei entscheiden, ob sie dableiben wollen oder nicht. In diesem Moment, wo man in seinen Körper zurückgezogen wird, fühlt man emotional den Verlust des Paradieses. Man kehrt wieder zurück und hat wieder die physischen Schmerzen, fühlt sich wie eingesperrt in der Welt von Zeit und Raum, mit all den Einschränkungen die man vorher auch hatte.“ Nun, wie schon gesagt: „Nicht wir entscheiden, wann wir ableben, sondern eine höhere Macht ist, und wird auch immer dafür zuständig sein.

                            

Weiße Damen

„Weiße Damen“ sind aus der Terminologie der unheimlichen Phänomene nicht wegzudenken. Sie sind eine Geisterart die sehr häufig auf den Britischen Inseln, in Burgen und alten Häusern auftauchen. Es soll sich dabei um Edelfrauen handeln, die ermordet wurden oder unter anderen tragischen Umständen starben. In Frankreich beschreibt man diese Geister als sehr schön und sie werden immer in der Nähe von Brücken gesehen. Die Erklärung ist einfach: Nach einer Legende zufolge, war es üblich den Flüssen junge Frauen zu opfern, damit die Menschen sie auch sicher überqueren konnten. Wie schon in England wurden die „Weißen Damen“ Frankreichs auch in alten Burgen und Schlössern beobachtet, einige Male mit Giftfläschchen in ihren Händen. Die Prominenteste ist die „Weiße Dame der Hohenzollern“, die in einigen königlichen Wohnsitzen in Deutschland erschienen sein soll. Angeblich wurde sie in am häufigsten im Schloss Neuhaus gesehen, aber auch in Berlin, Bechin und Tretzen. Es wird vermutet, dass es mehr als nur ein einziger Geist ist, der die nicht gerade glückliche Geschichte der Hohenzollern bereichert. Die geisterhafte Dame soll stets in „Weiß“ gekleidet sein und eine Kopfbedeckung tragen die an einen Trauerschleier erinnert. Zeitlichen berichten zufolge, die sich auf Augenzeugen stützen, könnte es sich um den Geist von Prinzessin Bertha oder Perchta von Rosenberg handeln, die von ihrem damaligen Ehemann, Baron Steyermark grausam behandelt wurde und nach ihrem Tode 1451, aus Rache zurückkehrte, um in Neuhaus zu spuken. Es heißt aber auch, dass ihre Erscheinung unmittelbar mit dem Tod eines Mitglieds der preußischen  Königsfamilie oder einem anderen für diese Dynastie schrecklichen Ereignis zusammenhängt. Der Geist von Marianne, die Frau des ehemaligen Großherzogs Ferdinand, geistert hingegen ganz in Schwarz umher. Man nennt sie auch die „Schwarze Dame von Darmstadt“. Mit Vorliebe besucht sie Mitglieder des Hauses Hessen. Es wird gemunkelt, wenn sie erscheint und gesehen wird, ist es wie ein Todesomen.