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Die vier Phasen vor dem Tod

Die Schulmedizin mit ihren perfekt geschulten Ärzten mögen den Uhrwerkmechanismus „Mensch“ immer wieder zum funktionieren bringen, dabei empfinden sie den Tod, als persönliche Niederlage. Der esoterisch denkende Mensch sieht das Dasein als Gesamtheit von Geburt, Leben und Tod. Die Überzeugung der Wiedergeburt ist esoterisch tief verwurzelt. Die Sterbeforschung wird leider nach wie vor an deutschen Universitäten sehr klein geschrieben, dabei hat auf diesem wichtigen Gebiet Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross schon vor Jahrzehnten reine Pionierarbeit geleistet. Was für eine Haltung hat der Mensch, dessen Tod unmittelbar bevorsteht, gegenüber dem Sterben? Wenn man Frau Elisabeth Kübler-Ross folgt, lässt sich die Zeit vor dem physischen Tod in mehrere Phasen einteilen. Der Anfang beginnt mit der Mitteilung, dass mit dem baldigen Ableben zu rechnen ist, als Folge einer unheilbaren Krankheit. In der ersten Phase herrscht die strikte Verleugnung des Schicksals vor. Der Kranke weigert sich sehr heftig, die bedrohliche Realität zu akzeptieren. Was ihm als die Wahrheit vorgesetzt wird, will er einfach nicht wahrnehmen. Es ist wie bei einem Kind, das glaubt, dass die Wirklichkeit schon verschwinden wird, wenn es sich die Augen nur lange genug zu hält, verschließt es sich der kommenden Bedrohung. Es will sie nicht zur Kenntnis nehmen. Erst in der zweiten Phase folgen denn Wut, Zorn und schließlich Aggressionen. Der Patient empfindet pures Entsetzen über die Wirklichkeit, die schlagartig über ihn hereinzubrechen scheint. Er fragt sich verzweifelt, warum gerade er vom Schicksal auserwählt wurde. Er empfindet Verzweiflung und Ohnmacht einem anonymen Schicksal gegenüber. Es ist ihm überhaupt nicht möglich mit diesem seinem Zorn allein fertig zu werden. Er braucht ein Ventil und lenkt seine sehr harten Emotionen gegen die Außenwelt, sehr häufig gegen die nächsten Verwandten, sofern sich welche um ihn kümmern, was sich  in unserer Zeit meist gegen das Pflege - und Krankenhauspersonal richtet. Endlich scheint es, dass der Patient sein Schicksal angenommen hat. Er hadert aber, will sozusagen noch seinen Kompromiss finden: Sterben ja, aber noch nicht sofort. Nicht im Winter, einen Sommer möchte er noch miterleben. Nicht wenn die Kinder noch so klein sind, der Sterbende wünscht sich sehnlich, dass man ihm noch mehr Zeit gibt. Diese dritte Phase ist von einem „Ja – schon – aber – noch – nicht – jetzt!“ Denken geprägt. Die vierte Phase, löst meistens der Krankheitsverlauf aus. Nur so wird dem kranken Menschen deutlich gemacht, dass es nun wirklich Zeit wird, sich von dieser Welt zu verabschieden. Nur diese Gewissheit kann den Menschen – und das geschieht in den meisten Fällen – in tiefste Depressionen stürzen. Jetzt will er sich mit seinem Tod auseinander setzen. Er weiß jetzt, dass der Abschied naht und möchte letzte wichtige Dinge besprechen. Dies wird ihm leider durch die Mitmenschen (Ärzte, Pfleger, Schwestern, Verwandte und Freunde) oft sehr erschwert: durch das „Wegreden“ des Todes. Sicher, es ist für die in der Welt der Lebenden Zurückbleibenden schwer, den sich einem lieben Menschen nähernden Tod zu akzeptieren. Nun, aber durch banale Gespräche oder geheuchelten Optimismus erschweren sie dem Sterbenden die letzten Stunden. Was der Sterbende jetzt unbedingt braucht, dass sind Menschen, die bereit sind zuzuhören und die ihm helfend zur Seite stehen, wenn es um die Regelung der letzten Angelegenheiten geht. Denn in diesem letzten Lebensabschnitt kann es nur noch eine Hoffnung geben: das man hinüber gleitet in eine andere, bessere Welt. Die Hoffnung kann für den Esoteriker zur Gewissheit werden.  

 

                             

Nahbereich Tod

Mit dem Thema Tod, beschäftigte sich der amerikanische Kinderarzt Dr. Melvin Morse sehr intensiv. Er untersuchte sehr intensiv den Nahbereich Tod. Dabei war seine wichtigste Erkenntnis: Menschen, die durch einen Unfall oder Krankheit in den „Nahbereich Tod“ gelangten, denn doch wieder ins Leben zurückkehrten, erfahren eine grundlegende Neuorientierung. Nun, in der Sterbeforschung wird immer wieder in diesem Zusammenhang der Ausdruck „Nahttoderlebnis“ benutzt, was jedoch zu Missverständnissen führen kann. Es folgt nun die Definisation des Begriffs Nahtoderlebnis des Verfassers, um Unklarheiten zu vermeiden. Die Definisation soll verdeutlichen, in welchen exakten Sinn der Ausdruck verwendet wird. In zahlreichen esoterischen Schulen wird der physische Tod nicht als Abschluss, nicht als das Ende, dem nichts mehr folgt angesehen. Entweder geschieht ein Nahtoderlebnis direkt vor dem physischen Tod, oder direkt danach. Viele Menschen die schon einmal klinisch tot waren, haben ihre Erlebnisse Sterbeforschern sehr zögerlich und gehemmt von ihren Nahtoderlebnissen, was ihnen da wieder fahren ist, berichtet. Das Wort Esoterik wird von vielen Betroffenen nicht benutzt und doch scheint es, dass in den meisten Nahtoterfahrungen dem  Menschen der Zugang zu einer anderen Welt gestattet worden ist, die den Esoterikern schon seit vielen Jahrtausenden vertraut ist. Können wir daraus ableiten, dass viele Lehren die, wie sie schon lange Zeit in geheimen Schulen weitergereicht werden, auf konkrete Nahtoterfahrungen zurückgehen? Selbst für den rein materialistisch denkenden Menschen ist es gut nachvollziehbar, dass jemand der schon physisch tot war, aber in die Welt zurückkehrte, seine Haltung gegenüber dem Leben komplett verändert hat. 1992 konstatierte Dr. Melvin Morse in seiner veröffentlichen Studie: „Sie haben viel mehr Freude am Leben und erkennen den Augenblick des Hier und Jetzt und fangen an es zu genießen“. Selbstverständlich ist es auch, das Überlebende viel liebevoller und warmherziger sind, als vorher. Sie erkennen, wie nichtig meistens die Anlässe sind, zu Streit und Zank und bewerten das Materielle nicht mehr so hoch wie vor dem einschneidenden Erlebnis. Für den esoterisch denkenden Menschen ist der Tod, von der physischen Welt der Lebenden der Übergang in ein Jenseits, dass am ehesten mit einer höheren Dimension zu vergleichen ist. Seit Jahrtausenden versuchen die Esoteriker den von den irdischen Fesseln befreiten Mensch, wie er die Wirklichkeit in ihrer Ganzheit erfährt, zu umschreiben und zu erfassen. Diese Überlegungen scheinen Dr. Malvin  Morse in seiner Erkenntnis der esoterischen Art zu bestätigen. Es ist tatsächlich so, dass Menschen mit Nahtoterfahrungen nur für kurze Zeit in eine andere Welt eintauchten und davon etwas mit in ihre alte Welt zurücknehmen konnten, sofern es ihr Schicksal war, danach weiterzuleben. Viele Menschen mit Nahtoterlebnissen fühlen sich im alten irdischen Leben nach dem überlebten Tod geistig geborgen. Natürlich, haben auch sie wieder ganz alltägliche Probleme wie wir alle. Aber sie durften einen Blick in die andere Welt tun und spüren in der irdischen Realität, dass Wirken einer höheren übergreifenden Ordnung, die sie zuvor nicht wahrnehmen konnten. Was sie früher nur als Zufall abgetan haben, dass wird für sie heute als ein sinnvolles Detail eines klug angelegten und bedeutungsvollen Lebensplan verstanden werden. Menschen, die zuvor religiös auf ganz konkrete Glaubenslehren fixiert waren, empfinden ein überkonfessionelles Interesse an Spiritualität. Nicht wenige kommen zur Überzeugung, dass die uralte esoterische Lehre von der Wiedergeburt der Wahrheit entspricht. Was in Verbindung mit Nahtoterlebnissen gesehen werden muss, ist ein besonderes Phänomen, die übersinnliche Kraft, die vielen  Betroffenen sozusagen als „Nebenwirkung“ eines Nahtoterlebnisses geschenkt wird. Bernhard Jacoby: „Bei zahlreichen Wissenden fand eine Wandlung zu paranormalen Fähigkeiten statt: Hellsichtigkeit, Prophetie, Zukünftiges im Traum sehen, Ereignisse durch innere Eingebung wissen.“