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Reinkarnation    Teil 1

 

Gibt es vor dem Leben bereits ein Leben, und nach dem Tod wieder ein Leben?? Was ist das Leben, was ist der Tod, oder ist alles das gleiche??? Thorwald Dethlefsen, Diplompsychologe, Psychotherapeut, und Vertreter der esoterischen Psychologie, entwickelte ab 1968 mit Hilfe von Experimenten eine Reinkarnationstherapie. In der Reinkarnationstherapie sehen die Anhänger einen Kreislauf der Erneuerung. Durch die hypnotische Altersregression gelang es, Versuchspersonen nicht nur ihre eigene Geburt, ihre eigene Entwicklung im Mutterleib und ihre eigene Empfängnis, sondern auch frühere Inkarnationen wieder erleben zulassen. Dabei diente die Hypnose als Hilfsmittel. Zunächst machte er dabei die Erfahrung, dass zwischen den heutigen Symptomen und den früheren Leben ein offensichtlicher Zusammenhang bestand. Es entstand daraus eine Idee, dass Bewusstmachen früherer Inkarnationen therapeutisch anzuwenden. Somit verzichtete er auf die Hypnose, damit es möglich wurde, „jeden Menschen die Erinnerung an seine früheren Leben bewusst zu machen.“ Zur Problembewältigung müsse das Ziel einer therapeutischen Sitzung, die Wachsamkeit sein. Denn durch den Vorgang des Hypnotisierens, würde man sich der Suggestion von Müdigkeit, Dösigkeit und Schläfrigkeit bedienen. Der Patient wird bereits nach zwei bis drei Sitzungen „in die Geburt eingefädelt“. Somit erlebt der Patient seine erste Zeitregression, in dem er seine eigene Geburt wieder erlebt, noch einmal die Schmerzen fühlt, alles riecht, sieht, hört und wahrnimmt, was während und nach seiner Geburt geschah. Wenn der Patient gelernt hat, in allen Einzelheiten und Phasen die Geburt bewusst zu erleben, dann wird er in die Zeit bis zu seiner Empfängnis zurückgeführt. Jetzt erlebt er, wie er bereits als wahrnehmendes und erlebendes Bewusstsein bei der Zeugung seines späteren Körpers anwesend war, und er kann nun den Raum und seine zukünftigen Eltern sehen, er erlebt den Geschlechtsakt mit, und spürt denn plötzlich wie „eine Art Wirbel ihn trichterförmig einsaugt“, und er findet sich eingeengt in etwas Begrenztem, Materiellem und Dunklem wieder. Mit der Erfahrung der Empfängnis, so der Psychologe, wird die Zeitspanne zwischen Empfängnis und Geburt durchforscht, eine Quelle unangenehmer Erfahrungen die dem Kind dargestellt werden. „In dieser Zeit glaubt keiner, was für Ängsten, Schmerzen und Abtreibungsversuchen der Embryo ausgesetzt wird, der es nicht selbst miterlebt hat. Diese Vorgeburtlichen Erfahrungen seien gemessen an die Kindheitserlebnisse der ersten Lebensjahre harmlose Episoden. Einige hundert Stunden Analysen bringen dem Patienten weitaus weniger Klarheit, als das Überblicken des Zeitraumes von der Empfängnis bis zur Geburt. Die Erfahrungen von Dethlefsen laufen darauf hinaus, dass pränatale Erlebnisse, wie die der Kindheit, nur die Glieder einer Problemkette sind, die sich noch durch viele Inkarnationen ziehen! Die Seele bringe die Reife vieler Jahrtausender mit. Es kann durchaus möglich sein, dass ein Neugeborenes seelisch älter ist, als seine Eltern. Den Eltern gibt der Therapeut den guten Rat, dem Kind im Mutterleib die Freude über seine Ankunft auf der Erde zu vermitteln. „So hätte auch ein klares Gespräch mit dem Embryo über die Geburt mehr Erfolg, als viele Wochen Gymnastik.“ Seiner Meinung nach, gehen viele Schwierigkeiten und Zwischenfälle bei der Geburt auf den Versuch des Kindes zurück, die Geburt zu verhindern. Die Angst vom Embryo geboren zu werden, beziehe sich nicht auf den Geburtsvorgang als solchen, sondern auf die Meisterung des Lebens, das mit der Geburt beginnt. Da der Embryo noch keinen eigenen Atemrhytmus besitzt, sei er noch nicht gänzlich in

der Polarität gefangen. Das hat zur Folge, dass der Embryo noch einen Zugang zur Vergangenheit und Zukunft hat. Er kann sein zukünftiges Leben in den wichtigsten Phasen überblicken, ähnlich wie ein Sterbender, vor dessen geistigem Auge sein Lebensfilm abläuft. Komplett gelöscht wird dieses Wissen mit dem ersten Atemzug, weil der Mensch durch den Atemrhytmus voll in die Polarität und in die Abhängigkeit der Zeit eingegliedert wird. Auf den ersten Schrei beziehungsweise Atemzug wird denn auch das Horoskop dann auch berechnet. Wenn dem Patienten die Phasen seiner Geburt, der Empfängnis und Embryonalentwicklung bewusst geworden sind, „lassen wir den Patienten in ein früheres Leben regredieren“. Hier erlebt er sich selbst in einer früheren Zeit und lernt, dieses Leben von der Geburt bis hin zum Tode, zu überblicken. Wir lassen den Patienten selbstverständlich auch den Tod in einer früheren Inkarnation bewusst durchleben, um dem Patienten den meist verdrängten Gegenpol des Lebens, den Tod, auszusöhnen. Laut Dethlefsen, kennt der Patient nach dieser Therapie keine Todesangst mehr. Die Aussagen klinisch Toter, die reanimiert wurden, gleichen ziemlich genau den Aussagen von den Schilderungen des Sterbevorganges der Patienten. „Viele meinen stolz berichten zu müssen, dass sie schon viermal gelebt hätten, aber die wahre Anzahl vergangener Leben, ist in Wirklichkeit fasst unüberschaubar groß“. Für den Außenstehenden ist es unvorstellbar die Zeiträume, die in einer Therapie durcheilt werden zu erfassen. Schwierig ist es Zahlen zu nennen, aber wir bewegen uns wesentlich weiter zurück, als die moderne Geschichtsforschung. Atlantische Inkarnation, die etwa 12.000 Jahre zurückliegen, gelten bei uns keineswegs als besonders alt. Die Ansichten über das Alter der Menschheit und deren Abstammung, müssten gründlich revidiert werden, da Dethlefsen glaubt, Anzeichen dafür gefunden zu haben. Man kann heute schon davon ausgehen, dass die Menschheit wesentlich älter ist, als angenommen wird, denn sie hat rhythmisch manche Hochkulturen die unserer Zeit ähnlich waren, durchlaufen. Das Gesetz des Rhythmus gilt auch hier, so dass jeder Hochentwicklung auch deren Untergang und Vernichtung folgt. Bei der Reinkarnationstherapie hat man auch aufgedeckt, dass das aktuelle Problem oder Symptom bereits uralt ist, und fast in jedem Vorleben in ähnlicher Form auftrat. „Haben wir in der Therapie eine solche Symptomkette bis zu einem vermutlichen Ende durchlaufen, leiten wir den für die Therapie entscheidenden Schritt ein: Der Patient wird in jene Situation regrediert, in der er selbst die Ursache für seine später folgende Leidenskette setzte und den Inhalt für seine später ungelösten Formen legte.“ Der Patient wird mit diesem Schritt konfrontiert mit seiner karmischen Schuld, durch die er alle Erleidenssituation, selbst notwendig gemacht hat. Somit erlebe der Patient zu diesem Zeitpunkt sich nur als armes Opfer, die Schuld läge bei den anderen. Was völlig anderes geschehe bei der Konfrontation mit der eigenen karmischen Schuld. „Der Patient muss seinen Schatten integrieren, er erlebt sich selbst als Handelnder, der anderen das zufügte, worüber er sich selbst seit ein paar tausend Jahren ständig beklagt hatte, es zu erleiden. Aber die Konfrontation mit der eigenen Schuld ist für den Patienten kein einfacher Schritt – aber ein gewaltiger in Richtung Heilung, wenn er diesen Schritt macht.

               

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