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Die Macht des Mondes

Der Mond, von Dichtern besungen, von allen Kulturen mit magischen Kräften versehen, er wirkt gerade dann besonders magisch, wenn er am hellsten strahlt, als Vollmond – selbst in unserer technisch- wirtschaftlichen Zeit. Und ganz besonders geheimnisvoll wirkt er auf uns Menschen. Einige von uns wälzen sich nachts unruhig im Bett hin und her, bei anderen wiederum wächst die sexuelle Lust. Auch wenn wir von Wissenschaftlern ausgelacht werden, sie wissen aber, beim nächsten Vollmond geht es wieder los. Einer alten Legende nach, verschloss Buddha bei Vollmond die Klöster, damit ihm die Mönche nicht wegliefen. Dem chinesischen „Tao der Liebe“ zufolge bringt der Vollmond die Männer in Wallung und der volle Mond lässt die Säfte unruhig werden und macht die Frauen lüstern“. „In New England Journal of Medicine, wurde eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht“, die bestätigt: Wenn Vollmond ist, zeigen Frauen mehr erotische Aktivitäten. Nach der okkulten Anschauung wirkt das Kosmische auch im Körper, vor allem im weiblichen, da ist es nur natürlich, dass der Mond oder Luna auch den weiblichen Zyklus steuert. Der Mond symbolisiert für die Luna- Frauen das verdrängte weibliche Prinzip: Sanftheit, Intuition, dass Unbewußte, Übersinnliches und dunkle Kräfte, denen sie sich gern überlassen wollen. Im Sommer in England werden bei Vollmond, Luna-Anbeterinnen zum Nacktbaden in Weihern und Seen gelockt. Die Mondbestrahlte Wasseroberfläche wirke wie die Kristallkugel einer Wahrsagerin. In der Mythologie wird deshalb von „Dianas Spiegel“ gesprochen. In den meisten Indianermythen gilt der Mond als männlich und würde Frauen jagen und schänden. Bei vielen anderen Stämmen, z.b. bei den Cherokesen lebend in Nordamerika und den Uaupe am Amazonas, gilt der Mond Bruder von Schwester Sonne, die er defloriert hat und heiraten will. Dafür büßt der Mond an Leuchtkraft ein und wird verbannt. Der Zauber mit dem Mond ist längst nicht mehr mystischer Glaube, sondern ein handfestes Geschäft mit dem Aberglauben. In Neuengland und an der US-Westküste pilgern immer noch Zivilisationsmüde zu Hexen-Herrinnen, die teure Wochenendseminare mit der Mondenergie, Kartenlegen, Kristallen und erotischen Hokuspokus anbieten. Nach der Lehre eines österreichischen Anthroposophen sollte man an Tagen, an denen der Mond auf seiner Umlaufbahn von der Erde wegzieht, kein Gemüse pflanzen, was leicht holzig werden kann. Wenn man aber unter einem solchen Mond Kartoffeln pflanzen würde, würden die hervorragend gedeihen. Auch die Sternzeichen spielen eine große Rolle wenn es um den Mond geht. Ist der Mond im Sternbild des Löwen, bringt das das beste Saatgut. Beim zunehmenden Mond wird in ländlichen Regionen Niederbayerns, dem Elsass und einigen anderen Regionen Frankreichs gerne das Vieh geschlachtet. Im 12.Jahrhundert lehrte die Nonne und Seherin, Hildegard von Bingen, dass solches Fleisch nahrhafter und schmackhafter ist, als andere Nahrung. Wenn der Vollmond, die „Säufersonne“ strahlt, denn steigen der Alkoholkonsum und die Quoten der Schlägereien in den Kneipen drastisch an. Das Schlafwandeln ist ein weiteres Mond- Phänomen. Durchschnittlich 15 Minuten dauert das nächtliche Wandeln, auch Mondsüchtigkeit genannt, wo sich außergewöhnliche elektrische Entladungen bestimmter Gehirnwellen ereignen. Das Bewusstsein ist dabei völlig ausgeschaltet und dennoch finden koordinierte Bewegungen statt. Nach einem Bericht der Zeitschrift „Stern“ stehen Schlafforscher der Mondfühligkeit gegenüber. Psychobiologische Forschungen trauen dem hellen Vollmondlicht eine eher Unterschwellige Wirkung zu: Es könnte, wie alle starken Hell-Dunkel-Veränderungen, zu einer Irritation im biologischen Rhythmus führen.